Handgemacht

Da ich meine selbstgemachten Seifen und Badepralinen manchmal verschenke, habe ich mir überlegt, wie ich die Sachen auf eine besondere Art kennzeichnen könnte, um zu zeigen, dass sie handgemacht sind. Ich habe im Internet gegoogelt und mir verschiedene DIY-Geschenkanhänger angeschaut. Einen fand ich ganz witzig, da stand drauf: Wenn Du wüsstest, wie lange ich gebraucht habe, würdest Du es nie wegwerfen. Den Spruch habe ich aber nicht übernommen.

Ich habe mich dann entschlossen, aus Fotos kleine Anhänger zu gestalten. Dass ich was mit Fotos mache, ist ja eigentlich naheliegend.

Aus meinen bestehenden Fotos habe ich drei Motive ausgewählt und die passenden Ausschnitte mit dem Text Handgemacht und meinem Namen versehen. Wie bei meinen Mini-Karten und den Tischkarten habe ich am PC zwei Fotos auf eines montiert, da die Anhänger nicht allzu gross werden sollten.

Ein Motiv passt für Weihnachtsgeschenke


Ein zweites Motiv für Seifen oder Badepralinen


Ein drittes Motiv sollte neutral sein für alles andere


So sehen die fertigen kleinen Fotos aus

Auf die Rückseite der Mini-Fotos klebe ich dann eine kurze Produktbeschreibung, stanze oben links ein Loch rein, ziehe eine goldene Kordel durch und befestige das Ganze am Geschenk.

Spontanes Mitbringsel

Kürzlich war ich froh über mein neues Seifen-Hobby.

Meine Kollegin rief mich an, ihr Enkel sei im Krankenhaus. Sie machte den Vorschlag, ihn ganz spontan zu besuchen. Ich war sofort damit einverstanden, da ich ihren Enkel sehr mag und er sich bestimmt über Besuch freuen würde.

Nun wollte ich ihm gerne etwas Kleines mitbringen. Aber wo sollte ich so schnell was Kleines hernehmen? Nun, ich musste nicht lange überlegen. Ich habe ja jetzt immer selbstgemachte Seife zu Hause. Kurzentschlossen habe ich drei kleine Gästeseifchen in einen Pralinenbeutel verpackt und mit einer goldfarbigen Schleife dekoriert.

Erst nachdem ich die Seifchen fotografiert hatte, kam mir die Idee, einen Schriftzug "Gute Besserung" anzubringen.


Der Patient war kaum ansprechbar und er hat mir sehr leid getan. Ich habe ihm die Seifchen hingestellt.

Handgesiedete Seifen bekommt man bestimmt nicht jeden Tag geschenkt und brauchen kann sie doch jeder. Ich hoffe, dass ich ihm eine kleine Freude machen konnte.

DIY-Deodorant

Vielleicht habt Ihr schon davon gehört: In den meisten gekauften Deodorants ist Aluminium enthalten. Und Aluminium steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Das war für mich Grund genug, im Internet ein wenig nachzuforschen, ob man ein wirksames (!) Deo auch selbst herstellen kann.

Im Netz sind zahllose Anleitungen zu finden und ich habe mir daraus ein eigenes Rezept zusammengestellt.

Einen Teil der benötigten Zutaten hatte ich schon zu Hause, ätherisches Limettenöl und eine Pumpzerstäuberflasche mit 100 ml Inhalt musste ich mir erst besorgen. Dann konnte ich endlich köcheln und anrühren.


Da das Deo keine Konservierungsstoffe enthält, sollte es innerhalb eines Monats aufgebraucht werden.

Ich werde das Deo nun testen und bin gespannt, ob es meinen Ansprüchen genügen wird.

So habe ich das Deo gemacht:
  • 100 ml destilliertes Wasser abkochen, etwas abkühlen lassen
  • 1 Teelöffel Natron im lauwarmen Wasser auflösen
  • 7 Tropfen ätherisches Limettenöl dazu geben
  • 2 Tropfen ätherisches Teebaumöl dazu geben
  • In eine Pumpzerstäuberflasche abfüllen

Übrigens: Auf den Fotos seht Ihr noch kleine Döschen. Was ich damit mache, zeige ich Euch dann in einem anderen Post.

DIY-Rubbellose

Im Internet bin ich zufällig auf eine witzige Idee gestossen: Selbstgemachte Rubbellose. Das musste ich sofort ausprobieren.

Die Lose wurden dann Bestandteil eines Weihnachtsgeschenkes. Ich habe sie in einen Briefumschlag gesteckt und einen 1-Räppler aussen drauf geklebt, damit gleich eine Münze zum Freirubbeln zur Hand ist. Und zudem wird der 1-Räppler Glück bringen.

Das Gelächter war gross, als der Empfänger sein Geschenk erst freirubbeln musste durfte.

 

Wie es sich für anständige Lose gehört, war auch eine Niete dabei...

So habe ich die Rubbellose gemacht:
  • Am PC Lose gestalten und auf etwas dickeres Papier ausdrucken. Meine Lose haben Postkartengrösse.
  • Den Teil, der später freigerubbelt wird, mit durchsichtiger Klebefolie abdecken. Man kann auch durchsichtiges Paketklebeband nehmen.
  • Zwei Teile silberfarbige Acrylfarbe mit einem Teil Spüli mischen und die Rubbelfläche damit übermalen. Trocknen lassen. Mehrmals wiederholen bis der Text nicht mehr durchscheint.

Meine eigenen Weihnachtskarten

Nun sind die Weihnachtsfeiertage vorbei und ich möchte Euch meine aktuellen Weihnachtskarten zeigen.




Seit einigen Jahren schreibe ich für meine Lieben eine Weihnachtsgeschichte auf das Einlageblatt und klebe einen Teebeutel und einen Zuckerstick auf die Innenseite der Karte. Meine guten Wünsche für Weihnachten und Neujahr ergänze ich mit dem Hinweis, man solle sich einen ruhigen Moment Zeit nehmen, einen feinen Tee trinken und dazu eine schöne Weihnachtsgeschichte lesen. Ich habe den Eindruck, dass das jeweils sehr gut ankommt, da es doch nicht einfach eine gewöhnliche Weihnachtskarte ist.

Diesmal gab es keinen Tee, sondern - wie könnte es auch anders sein - eine kleine, selbst hergestellte Gästeseife.