Öfter mal was Neues

Ich habe wieder mal was Neues ausprobiert, was ich Euch schon lange zeigen wollte. Und zwar bin ich unter die Korbflechter gegangen. Na ja - ich hab's zumindest versucht...

Geflochten habe ich mit Altpapier! Ich habe Zeitungspapier ausprobiert, aber das ist meiner Meinung nach zu weich. Besser geeignet finde ich bis jetzt die Seiten von Katalogen. Damit werden die Körbchen richtig stabil.

Die Seiten halbiere ich vertikal und rolle sie dann diagonal mit Hilfe einer langen Stricknadel zu einer Art Röhrchen auf. Damit sie sich nicht wieder aufrollen, klebe ich die letzte Ecke mit einem Leimstift fest.
 
 
 
 
Auf youtube findet man viele Anleitungen zum Flechten. Meine ersten Versuche sind zwar nicht gerade meisterlich, aber aller Anfang ist schwer. Dies ist mein allererstes Körbchen; es wird nach oben hin schmaler, das war eigentlich nicht beabsichtigt.
 
 
 
 
 
Bei den weiteren Versuchen habe ich ein Glasschälchen benutzt und quasi darum herum geflochten. So wurde dann die Form schon etwas besser. Am Anfang hatte ich viele Lücken zwischen den einzelnen Flecht-Runden. Aber mit jedem neuen Versuch wurde es besser.





Ich habe dieses Jahr meine Osterkörbchen selber geflochten. Nicht perfekt - aber selbstgemacht. Das ist doch auch etwas wert, oder nicht? 😊

Gemüse und Früchte kaufen

Heute kann ich Euch von einer weiteren Umstellung zu Gunsten unserer Umwelt berichten.

Bisher habe ich oft Früchte und Gemüse, welche lose angeboten werden, eingekauft. So konnte ich genau die Menge einkaufen, welche ich gerade brauche. Dazu habe ich diese kostenlosen Plastiksäckchen verwendet, welche anschliessend jeweils im Müll gelandet sind. Oft macht man sich ja keine Gedanken dazu, aber das ist eine riesige Verschwendung von Ressourcen.

Als ich dann gesehen habe, dass es beiM Grossverteiler diese Veggiebags gibt, habe ich mir sofort welche angeschafft. So konnte ich nun bereits mehrere der kostenlosen Plastikbeutel einsparen und es werden noch viele, viele dazukommen.




Die superleichten Mehrwegbeutel haben oben einen Bändel zum Zuziehen und auf einer Seite ist eine Stoff-Etikette eingenäht. Sie enthält die Produkt- und Pflege-Infos und man kann darauf die Preis-Etikette anbringen. Im Bund sind 4 Mehrwegbeutel für 6.90 Franken. Die Beutel können bei 30 Grad gewaschen werden und wiegen nur 7 Gramm. Das kann man beim Abwägen der Früchte und Gemüse verkraften.

Es ist wieder ein kleiner Schritt, der für mich einerseits keine Einschränkungen mit sich bringt und anderseits unserer Umwelt zugute kommt.

Die Auflösung

In meinem ersten Post zum Thema Umwelt habe ich Euch ein Schraubglas mit undefiniertem Inhalt gezeigt. Nun will ich auflösen, was es war: Mein erster selbstgemachter Orangenreiniger.

Im weltweiten Netz finden sich dafür viele Rezepte; ich habe mich für das einfachste entschieden: Orangenschalen und Essig. Manche geben auch noch ein paar Tropfen eines Allzweckreinigers dazu und/oder ein ätherisches Öl, damit es gut duftet. Man muss darauf achten, dass die Orangenschalen immer bedeckt sind, damit sie nicht anfangen zu schimmeln. Ich habe die Orangenschalen mit einem Glas-Teelichthalter beschwert. Nach 2 bis 3 Wochen kann man den Essig abseihen und hat einen natürlichen Reiniger.




Bis jetzt fülle ich den Reiniger in Kunststoff-Zerstäuber, die ich noch vorrätig habe. Da ich aber versuchen möchte, Plastik zu reduzieren, werde ich mir eine Alternative überlegen. Vielleicht ein Zerstäuber aus Glas oder gar kein Zerstäuber, einfach eine Glasflasche, mal schauen.

Ein Punkt ist noch der Essig selber, oder besser gesagt, die Essigflasche; die ist nämlich aus Kunststoff. Für einen Liter Orangenreiniger brauche ich einen Liter Essig. Also habe ich hier keinen Kunststoff gespart. Aber wenigstens habe ich einen natürlichen Reiniger, wo ich weiss, was drin ist.

Thema Merino-Wolle

Wie angekündigt, berichte ich heute über den Beitrag in der Konsumenten-Sendung Kassensturz, der mich sehr beschäftigt hat und schlussendlich dazu beigetragen hat, dass ich das Thema Umwelt in meinem Blog eingehender behandle.

In der Sendung vom 7. März 2017 wurde unter anderem über die Zucht von Merino-Schafen berichtet. Diese Schafe haben um den After herum Hautfalten, in welche Fliegen ihre Larven ablegen. Um dies zu verhindern, werden den Schafen diese Hautfalten einfach OHNE NARKOSE weggeschnitten!
Ich finde es einfach unglaublich entsetzlich und himmeltraurig, dass es Menschen gibt, die auch nur auf die Idee kommen, so etwas zu machen. Für mich ist das total unverständlich.


Screenshot: Kassensturz

Screenshot: Kassensturz


Hier findet Ihr die ganze Sendung und ausführlichere Infos zum Thema: Klick

Ich selber habe das vorher nicht gewusst; abgesehen davon, trage ich so oder so nichts aus Wolle. Wolle kratzt und juckt...

Habt Ihr davon schon mal gehört?


PS: Die beiden Fotos wurden mir freundlicherweise vom
Schweizer Fernsehen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Einmal mehr: Palmöl

Beim Thema Umweltschutz kommt man um das Thema Palmöl nicht herum. Die meisten von Euch werden diese Problematik kennen. Um auf grossen Plantagen immer mehr Ölpalmen anzubauen, werden riesige Flächen Regenwald abgeholzt und viele, zum Teil jetzt schon bedrohte Tierarten wie Orang-Utan oder Sumatra-Tiger, verlieren dadurch ihre Lebensgrundlage sowie auch Menschen werden von ihrem Land vertrieben. Abgesehen davon hat das Abholzen von Regenwäldern auch einen negativen Einfluss auf unser Klima.

Vor ungefähr zwei Monaten bin ich im weltweiten Netz zufällig auf eine Studie des WWF gestossen. Darin wurde berechnet, was passieren würde, wenn sämtliches Palmöl durch andere Öle, z.B. Kokos- oder Sojaöl ersetzt würde. Die Erkenntnis aus dieser Studie lautet, dass es noch viel schlimmer wäre, wenn Palmöl durch andere Öle ersetzt würde!

Palmöl ist ein sehr gutes und günstiges Öl und bringt im Verhältnis zur Anbaufläche einen grösseren Ertrag als andere Öle. Wenn wir also Palmöl durch andere Öle ersetzen würden, bräuchten wir dafür viel mehr Anbaufläche!




Mich hat das sehr zum Nachdenken gebracht und für mich bedeutet das, dass wir unsere Umweltprobleme nicht lösen können, indem wir das eine Öl gebrauchen und das andere Öl vermeiden. Sondern wir müssen uns einschränken, generell weniger Ressourcen verbrauchen. Wir müssen viel bescheidener leben, nicht so verschwenderisch, wie es heute üblich ist. Eine andere Lösung gibt es nicht!

Die genannte Studie sowie ein Bericht der TV-Sendung Kassensturz, über den ich im nächsten Beitrag berichten werde, haben mich dazu veranlasst, das Thema Umweltschutz und alles, was dazu gehört, noch ernster zu nehmen und hier darüber zu schreiben.

Im Blog-Beitrag des WWF könnt Ihr noch mehr Details erfahren: Klick

Hier geht es zur 92-seitigen Studie: Klack

Ein neues Thema...

...wird in meinen Blog aufgenommen. Ein Thema, welches jedem am Herzen liegen sollte. Wie soll ich es nennen: Umweltschutz, Nachhaltigkeit, weniger Plastik, Tierschutz, weniger Chemie, gesünder oder bescheidener leben, mehr selber machen, DIY, Upcycling, Hausmittel? Ich fasse es mal unter dem Label "Umwelt" zusammen, da gehört ja eigentlich alles dazu.

Umweltschutz war mir schon immer wichtig. Bereits in der Primarschule hatte ich einen Lehrer, der uns die Wichtigkeit dieses Themas bewusst machte. Damals - Ende 60er-, Anfang 70er-Jahre - sprach noch niemand von Umweltschutz und so neumödischem Zeugs.

Mittlerweile gibt es viele Blogs zu diesem Thema und vieles hat englische Bezeichnungen bekommen (z.B Zero Waste); ein gutes Mittel, um das Thema salonfähig zu machen. Unsere Erde ist dankbar dafür.

Ich beabsichtige nicht, mein ganzes Leben von einem Tag auf den anderen komplett umzustellen. Aber ich möchte doch in vielen kleinen Schritten meinen Beitrag zu einer besseren Welt leisten und hier darüber berichten. Vielleicht kann ich ja jemanden damit anstecken.

Ich habe schon viele Punkte im Kopf, die ich hier behandeln möchte.

Hier ein Bild von etwas, was ich in diesem Zusammenhang zum ersten mal probiere. Was könnte das wohl sein?




In ein paar Wochen werde ich es hier auflösen. Ich bin selber schon ganz gespannt...

Diesmal kein Seifenbuch

Ich möchte Euch wieder mal eines meiner Bücher zeigen. Diesmal ist es kein Seifenbuch, sondern es beinhaltet 160 Rezepte für Naturkosmetik und kostete ganze Fr. 5.99 (Schnäppchen!).



Das Buch hat 142 Seiten und ist von Brigitte Bräutigam, einer bekannten Verfasserin auch von Seifenbüchern. Es enthält interessante Informationen über Naturkosmetik im Wandel der Zeit, eine Einführung in die Herstellung der Rezepte sowie eine Beschreibung der hygienischen Herstellungspraxis. Und selbstverständlich viele (!) Rezepte: Hautcremes für verschiedene Hauttypen, Bodylotionen und Körper-, Hand- und Fusscremes, Wirkstoffseren, Gesichtsmasken, Deodorants, Sonnenkosmetik, Wellnessbäder, Badesalze usw.

Ich möchte Euch daraus als Beispiel eine Zutatenliste zitieren für eine Handcreme:

Phase A
  • 10 g abgekochtes, destilliertes Wasser, auf 30°C abgekühlt
  • 3 g Glycerin
  • 2 g D-Panthenol
  • 8 g Weingeist
  • 0,2 g Xanthan transparent 
Phase B
  • 5 g Babassuöl
  • 3 g Aprikosenkernöl
  • 3 g Jojobaöl
  • 2 g Squalan
  • 4,5 g Xyliance
  • 2,5 g Tegosoft MM
  • 3 g Mangobutter
  • 2 g Isopropylmyristat
  • 2 g Vitamin-E-Acetat
Phase C
  • 48 g abgekochtes, destilliertes Wasser
Phase D
  • 2 Tr. Milchsäure
  • 20 Tr. Euxyl K 700
  • 14 Tr. ätherische Öle

Vielleicht denkt Ihr das selbe wie ich, wenn Ihr diese lange Liste anschaut. Für mich jedenfalls sind das viel zu viele Zutaten, die ich kaufen müsste. Von jeder Zutat benötige ich eine winzige Menge und der Rest verdirbt. Für den Privatgebrauch sind diese Rezepte meiner Meinung nach nicht geeignet. Dennoch zweifle ich nicht daran, dass die beschriebenen Rezepte gut wirksame und hochwertige Produkte ergeben.

Das Buch wird mir dennoch gute Dienste leisten. Es beinhaltet nämlich auch ein umfangreiches Rohstoffregister. Dieses beschreibt viele Pflanzenöle, Emulgatoren, Wachse/Fettalkohole, Pflanzenbutter, Gelbildner, Wirkstoffe und Tenside. Ferner enthält es eine Übersicht darüber, welche ätherischen Öle geeignet sind für die verschiedenen Hauttypen. Im Anhang finden sich auch noch Bezugsquellen sowie weitere hilfreiche Internetadressen zum Thema. Und zu guter Letzt gefallen mir auch die vielen wunderschönen Abbildungen.

Eine weitere Variante...

...ist bei meinen Fotohüllen dazugekommen.

Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich viele Jahre aktives Mitglied war in der Blasmusik des Nachbardorfes. Ein ehemaliger Musikant hatte damals während unseres Kirchenkonzertes eine Kamera mitlaufen lassen und so das ganze Konzert gefilmt. Unser Musikverein bekam anschliessend eine DVD mit der Aufnahme.

Vielleicht musiziert Ihr selbst, Euer Enkel oder Eure Freunde spielen ein Instrument. Häufig wird mit dem Handy festgehalten, wenn jemand ein Geburtstagsständchen gibt oder ein paar Weihnachtslieder spielt.

Es gibt also viele Gelegenheiten, wo musiziert wird und an die man sich gerne zurück erinnert.

Als besonderes Andenken könntet Ihr doch mal selbstgespielte Musik verschenken. Dies ist eine sehr persönliche und individuelle Geschenkidee, womit Ihr für grosse Augen sorgen könnt. Wenn Ihr die DVD dann auch noch schön verpackt, wird die Überraschung umso grösser.

Genau dafür gibt es in meinem Shop nun die passenden Fotohüllen. Hier zeige ich Euch schon mal eines meiner Motive als Beispiel:


https://shop.momi-ka.ch/2439-foto-huellen

Ein letztes mal...

...berichte ich noch von Weihnachten 2016.

Ich wollte Euch noch meine kleinen Bade-Täfelchen zeigen, welche Bestandteil eines Geschenkes waren.

Badepralinen habe ich ja schon ein paar mal gemacht. Und Badeschokolade wollte ich schon lange mal probieren zu machen. Für Badeschokolade in Originalgrösse wie eine echte Schokoladentafel sollte man ja eine andere Rezeptur nehmen, damit die Tafel etwas härter ist und beim Ausformen nicht zerbricht. Eine Form in Originalgrösse habe ich aber nicht und mir gefallen diese kleinen Täfelchen viel besser. Also habe ich die Rezeptur der Badepralinen verwendet und war gespannt, wie das Resultat wird.

Von diesen Silikonformen konnte ich übrigens ein paar ganz günstig in einem Outlet erstehen (Schnäppchen!).



Welche Farbe und welchen Duft ich verwenden wollte, habe ich gar nicht überlegt, das war für mich irgendwie selbstverständlich: Lila und Lavendel.

Also, ich bin zufrieden mit dem Resultat. Das waren bestimmt nicht meine letzten Bade-Täfelchen.

DIY ~ Geschenke-Deko

Die Idee hatte ich schon länger: Ich wollte Geschenke mit ganz kleinen Mini-Geschenkpäcklein dekorieren, war mir aber lange nicht sicher, wie ich diese Idee umsetzen sollte.

Vor einer Weile benutzte ich beim Kochen Bouillon-Würfel, deren kleine Schächtelchen ich bis dahin immer wegwarf. Doch plötzlich sah ich, wofür sie sich bestens eignen könnten: Für meine Geschenkpäcklein! Von da an sammelte ich Bouillon-Schächtelchen.

Vor Weihnachten nun habe ich ein paar dieser Schächtelchen mit goldfarbigem Geschenkpapier verpackt. Das Geschenkband imitierte ich mit schmalem rotem Washi-Tape.



Mit doppelseitigem Klebeband liessen sich die Gold-Päcklein gut auf den verpackten Geschenken anbringen.

Unter meinen Präsenten befand sich auch ein Glas mit einer selbstgemachten Backmischung für Mikrowellen-Tassenkuchen. Dieses konnte ich nicht wie gewünscht in Geschenkpapier einpacken. Also habe ich eine Kraftpapiertüte mit Geschenkpapier beklebt und auch hier das kleine Päcklein angebracht.



Ehrlich gesagt, finde ich schön verzierte Geschenke viel zu schade zum Auspacken...