Einmal mehr: Palmöl

Beim Thema Umweltschutz kommt man um das Thema Palmöl nicht herum. Die meisten von Euch werden diese Problematik kennen. Um auf grossen Plantagen immer mehr Ölpalmen anzubauen, werden riesige Flächen Regenwald abgeholzt und viele, zum Teil jetzt schon bedrohte Tierarten wie Orang-Utan oder Sumatra-Tiger, verlieren dadurch ihre Lebensgrundlage sowie auch Menschen werden von ihrem Land vertrieben. Abgesehen davon hat das Abholzen von Regenwäldern auch einen negativen Einfluss auf unser Klima.

Vor ungefähr zwei Monaten bin ich im weltweiten Netz zufällig auf eine Studie des WWF gestossen. Darin wurde berechnet, was passieren würde, wenn sämtliches Palmöl durch andere Öle, z.B. Kokos- oder Sojaöl ersetzt würde. Die Erkenntnis aus dieser Studie lautet, dass es noch viel schlimmer wäre, wenn Palmöl durch andere Öle ersetzt würde!

Palmöl ist ein sehr gutes und günstiges Öl und bringt im Verhältnis zur Anbaufläche einen grösseren Ertrag als andere Öle. Wenn wir also Palmöl durch andere Öle ersetzen würden, bräuchten wir dafür viel mehr Anbaufläche!




Mich hat das sehr zum Nachdenken gebracht und für mich bedeutet das, dass wir unsere Umweltprobleme nicht lösen können, indem wir das eine Öl gebrauchen und das andere Öl vermeiden. Sondern wir müssen uns einschränken, generell weniger Ressourcen verbrauchen. Wir müssen viel bescheidener leben, nicht so verschwenderisch, wie es heute üblich ist. Eine andere Lösung gibt es nicht!

Die genannte Studie sowie ein Bericht der TV-Sendung Kassensturz, über den ich im nächsten Beitrag berichten werde, haben mich dazu veranlasst, das Thema Umweltschutz und alles, was dazu gehört, noch ernster zu nehmen und hier darüber zu schreiben.

Im Blog-Beitrag des WWF könnt Ihr noch mehr Details erfahren: Klick

Hier geht es zur 92-seitigen Studie: Klack

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